Montag, 6. April 2009

Tag 9

letzter voller Tag:
urlauburlauburlaub
heute sind wir erst relativ spät aufgestanden, da sich die Sauferei gestern relativ lang hingezogen hat. Frühstück doch noch knapp geschafft und wieder ab in die Falle um unseren Freund Obama, der uns scheinbar die ganze Woche verfolgt hat, um heute schließlich im gleichen Land seine EU-Reise abzuschliessen, im Halbschlaf zuzuhören. Yes we can! Obamarama! Warum zählt die Türkei eigentlich zu Europa? Die Hauptstadt liegt in Asien und lediglich 3% der Gesamtfläche liegen auf europäischem Boden. Diese Faker. Die EM werden sie trotzdem nie gewinnen. Nun ab zum Mittag und dann in den Fitnessraum. Am Nachmittag haben wir uns Tischtennisschläger geliehen um zu spielen. Heute haben wir es auch mal endlich geschafft zum Bogenschießen zu gehen. Sehr lustige Sache. Anschließend Dampfbad, Sauna, Abendessen, Wunderbar, Wunderbarama!.
Achja, weil zum täglichen Blog mittlerweile immer die gleichen Leute sich zu uns setzen:
salute Jan (Münchener Stalkingopfer), Becci, Rabea, Maren, cooler Rockband-Ösi und seine Schwester , "Opa-popo" Reiseführer Sebastian und David [Jürgen(Dave)] und sonstige Spastis (Dauerfluppenschnorrer Henrik), sonst egal. Morgen geht's zurück. Diesmal hat es der Reiseführer sogar geschafft nen Transfer zu regeln. Also steht nix mehr (ausser vielleicht noch das letzte Besäufnis, aber das sollten wir auch noch hinbekommen) zwischen uns und der Heimat und den heimatlichen Pflichten. Freude, Freude, Freude (ungelogen!).
bis denne...

Sonntag, 5. April 2009

tag 8

Merhaba Ihr Spastis ; )
So, der heutige Tag war geprägt von sehr vielen sommer/wintersaisonumstellungsbedingten Terminabänderungen und den damit einhergehenden Verspätungen und Zufrüh-kommen unsererseits. Frühstück und scheißen blieb als einziges gleich. Danach wollten wir uns für eine Mountainbiketour anmelden. Laut Animöse wurde die Anmeldung und die Tour um eine Stunde nach hinten verlegt. Als wir dann nach einer Stunde dort erneut auftauchten, sind die dann doch noch nach alter Zeitangabe losgefahren, ätzend... Parasailing stand heute ebenfalls auf unserer To-do-Liste. Dazu mussten wir nen kleinen Strandspaziergang zu einem örtlichen Anbieter dieses Schwebespaßes unternehmen. Dort angekommen stellten wir dann fest, dass er noch nicht die Sommersaisonumstellung durchgeführt hat und diesen Spaß im "Winter" nicht anbietet (nebenbei: Vorgestern hatten wir 30° C). Zum Glück hat der Fitnessraum den ganzen Tag geöffnet, so dass wenigstens dieses Angebot noch wahrgenommen werden konnte. So jetzt mal zur Abwechslung standardmässig zu früh zum Abendessen erschienen, nach ein, zwei, gefühlten sechs Fluppen wieder zum Boahfett! An dieser Stelle die Info bekommen, dass auch das ab heute später stattfindet, also nochmal etwas für die Lunge getan und dann letztendlich doch noch verpflegt worden. Nach dem Abendessen wollten wir noch ins Dampfbad. Welch Wunder: Wir kamen gerade noch rechtzeitig zum Spabereich, um gesagt zu bekommen "Wir machen grad Feierabend". Super! So blieb uns am heutigen aktivarmen Tag doch noch Zeit für nen Prüfungsbogen und für die Feststellung, dass die IHK jawohl megahomosexuell ist. Zum Glück kann man zur 24h-Theke nicht zu spät kommen, in diesem Sinne: Serefe!

Besuche auch: klimmbimm.de

Samstag, 4. April 2009

Tag 7

heute mal kurz: Chilltag und Lerntag: Vorab das Übliche: Fressen, Scheißen, Fressen, Scheißen, dann ab aufs Bett und Glotze glotzen. Genug geglotzt, irgendwann müssen wir auch was für unsere anstehenden Abschlußprüfungen tun bzw. etwas gegen's schlechte Gewissen, wie man's sieht... Ausser diesen Tätigkeiten haben wir heute lediglich eine neue Tatsache rausgefunden: Man kann auch im Stehen daneben pissen. So, das war's, ab ans Brett.

Tag 6

moinmoin
Nachtrag zum gestrigen Abend: Knüppel, knüppel, knüppel, Ivan pennt nach gefühlten 5 Litern Wodka um zwölf in der Disco ein und geht um eins nach Hause.
Heute morgen Arbeitsteilung wie sie im Buche steht. Ivan trinkt und Kordi hat den Kater. Kordi pennt also wieder bis zum Mittagessen, Ivan geht ausgiebig frühstücken, um danach Privatunterricht bei einer der Biegefrauen zu bekommen (heutige Stunde: wie stehe ich längstmöglich im Handstand ohne zu kotzen?). Zusammen geht's dann also zum Mittag, danach lässt sich Ivan noch ein wenig stretchen und Kordi filmt die Ausschnitte der anderen Stretchingteilnehmerinnen. Kordolan wird wieder müde und pennt beim Obamagipfel in Baden Baden ein.
Der Russe lässt sich das volle Programm Wellness verpassen: 70 mins Massage inkl. traditionelle Vorabreinigung im türkischen Bad und Schlammscheiße in die Fresse schmieren lassen. Jetzt sieht er nochmal 5 Jahre jünger aus.
Noch ein letztes mal mit den Slowaken angestoßen (die fliegen leider schon in ein paar Stunden) und sich dann zu unseren Hannoveraner Kumpels gesetzt, die wir vor ein paar Tagen kennen gelernt haben müssen. Naja, Serefe!

Donnerstag, 2. April 2009

Tag 5


Heute Kulturtag und Bergfest.
Erstmal ein Bild von unseren Gazprom Kumpelz (Ivan noch mit Haaren):
Beginn wie jeden Tag, nur schon um acht Uhr: frühstücken, scheißen.
Anschließend ab zum Bus, Ausflug nach Antalya: Besuch einer Schmuckfabrik, Besuch einer Lederfabrik, Stadtrundfahrt, Besuch des Basars.
kaufen, kaufen, noch mehr kaufen.
Basartürken sind die heftigsten aufdringligsten Verhandlungsmenschen der Welt (O-ton: "Lass mich dir was andrehen"). Überraschenderweise sprechen Basartürken besseres Deutsch als deren Landsmänner in Deutschland. Wir haben unglaublich viel Geld gespart, bei Produkten, die wir ansonsten niemals gekauft hätten.
Viel über die Türkei gelernt: Der durchschnittliche Jahrestag bei den Türken ist 22,7 Jahre. Busse parken an den Treffpunkten auf einen. Türkische Schuluniformen sind seksy. In Deutschland gibt es mehr Kopftuchträgerinnen als in der Türkei. Fässer auf dem Dach werden Sonnenkollektoren genannt und keiner wählt Erdohan. Trotzdem ist er türkischer "Bundeskanzler". Ziegenleder in Verkaufsräumen stinkt. Verkäufsräume ohne, irgendwie aber auch.
Trotz deutscher Temperaturmessgeräte kann die Temeperatur in der Türkei im Hochsommer über 50° C erreichen. Mr. Öger von Ögertours verkauft in seiner Freizeit in der Altstadt von Antalya Teppiche.
Alle Angaben ohne Gewähr, Quelle: Tün Tschei. Ganz nebenbei haben wir noch die Hausaufgaben von zwei Türkinnen zum Thema Tourismus in Antalya erledigt.
Jetzt sind wir wieder zurück im Hotel und begehen erstmal ausgiebig unser Bergfest. Serefe!



Mittwoch, 1. April 2009


Nabend.
der gestrige non-alcoholic Abend endete letztendlich dann doch ein wenig feucht-fröhlicher als geplant. Mit anderen Worten: Dank 3 GazProm-Mitarbeitern aus der Slowakei sind wir letztendlich superhaubitzenvoll wie die Rohrspatzen ins Bett gefallen. Aufgestanden sind wir dann heute Vormittag mit gemischten Gefühlen: Kordi war noch krass restalkoholisiert und beschloß sofort bis zum Mittagessen zu pennen. Der Reiseleiter war ebenfalls noch krass restalkoholisiert, hatte aber im Gegensatz seinen Aktiv-Flash (YOGA! YOGA! YOGA!). Nach dem Frühstück und ein paar Biegeübungen tat er dann auch mal endlich etwas Produktives: Der Leisereiter regelte nämlich einen Gratisausflug zum Basar in Antalya für den kommenden Tag. Da wir deswegen morgen auch superfrüh aufstehen müssen, mussten wir heute sehr früh mit dem Umhauen anfangen, was dazu geführt hat, dass wir jetzt gerade bei ca. 20 pro Mille sind, also 2%. Etwa bei dem Stand von 1% fiel Ivan dann auch ein, dass wir einen Gratishaarschnitt inklusive haben. Also ab zum Friseur und Glatze schneiden lassen (Ivan's Logik: Je mehr Haare ab, desto größer das Ersparte). Dann noch Sauna knapp überlebt (geht nie so voll in die Saune, Ihr haltet es nämlich nicht lange aus, denn: je voller, desto mehr größer der Durst nach dem nächsten alkoholischen Getränk). So, jetzt also noch n paar Hochprozentige in Kopp und dann ab ins Bett...

Dienstag, 31. März 2009

Tag 3



moinmoin
Der heutige Tag steht im Zeichen der Nüchternheit und sportlichen Aktivität. Nach dem Aufstehen und einem ausgiebigen Frühstück haben wir als erstes erneut unsere neu entdeckten Muskeln im Fitnessraum trainiert um irgendwann so stark wie der Riese von gestern zu werden.
Anschließend haben wir noch ein paar Runden im Pool gedreht und sind dann essen gegangen.
Am Nachmittag haben wir die sieben Wasserrutschen ausprobiert von denen zur Zeit nur 3 in Betrieb sind. Zum Glück waren es wenigstens die besten drei der Top-Ten-Liste der sieben besten Wasserrutschen. Anschließend fühlten wir uns bemüßigt eine dicke Monsterbanane zwischen den Beinen zu spühren. Bananarama. Ein besonders lustiger Typ war leider zu doof zum auf- und absteigen und kippte das Wassergemüse gefühlte 20 mal um.
Auf dem Weg zurück haben wir Schildkröten im Hotelgarten bei der Balz beobachtet.
Nach dem französischen Abendessen haben wir beschlossen uns doch noch umzuknüppeln.
besser is' ;-)
serefe!(prost)